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21.05.2026
Beitrag

KI im Engineering mit SOLIDWORKS: Vom Hype zur echten Hilfe.

Künstliche Intelligenz ist im Engineering angekommen – leise, praxisnah und spürbar wirksam. In SOLIDWORKS unterstützt sie Konstruierende dort, wo im Alltag Zeit verloren geht: bei Routinen, Wiederholungen und frühen Entscheidungen. Wir zeigen, wie aus dem Hype ein verlässliches Werkzeug wird und warum KI im Engineering vor allem eines sein muss: eine echte Hilfe im Arbeitsalltag.
Riccardo Terrasi
Das Wichtigste in Kürze.
  • KI im Engineering entfaltet ihren Nutzen vor allem in alltäglichen Konstruktionsaufgaben – nicht in großen Visionen, sondern in kleinen Effizienzgewinnen.
  • In SOLIDWORKS arbeitet KI im Hintergrund und unterstützt bestehende Prozesse, ohne sie zu ersetzen.
  • Die Virtuellen Companions AURA, LEO und MARIE zeigen, wie KI als Assistenz direkt im Arbeitskontext wirkt.
  • Konstruierende treffen schneller fundierte Entscheidungen, weil Erfahrungen aus Daten sichtbar werden.
  • Unternehmen profitieren durch weniger Iterationen, höhere Qualität und bessere Planbarkeit.
  • Der größte Mehrwert entsteht, wenn KI nahtlos in bestehende Workflows integriert ist.

Wenn Technologie im Alltag ankommt.

Viele Entwicklungen im Engineering folgen einem ähnlichen Muster: große Erwartungen, intensive Diskussionen und am Ende oft wenig spürbare Veränderung im Alltag. Bei der Künstlichen Intelligenz war das lange nicht anders.

Heute zeigt sich ein anderes Bild. KI verschwindet zunehmend aus der Wahrnehmung – und genau das ist ein gutes Zeichen. Denn sie wird dort wirksam, wo sie gebraucht wird: im konkreten Arbeitsprozess. KI im Engineering bedeutet heute nicht mehr, alles neu zu machen. Es bedeutet, Bestehendes gezielt zu verbessern. Gerade in SOLIDWORKS wird dieser Ansatz deutlich. KI ergänzt die gewohnte Arbeitsumgebung, statt sie zu ersetzen. Sie greift dort ein, wo Prozesse ins Stocken geraten, und unterstützt, ohne den Ablauf zu unterbrechen.

Unterstützung im täglichen Konstruktionsprozess.

Im Alltag vieler Konstrukteurinnen und Konstrukteure geht es selten um die eine große Innovation. Viel häufiger stehen Varianten, Anpassungen und Detailarbeit im Fokus. Genau hier entsteht jedoch ein großer Teil des Aufwands.

KI kann diese Arbeit spürbar erleichtern. Sie erkennt Muster in bestehenden Daten, schlägt Lösungen vor und hilft, bekannte Fehler zu vermeiden. Statt jedes Problem neu zu durchdenken, greifen Konstruierende schneller auf vorhandenes Wissen zurück. Das Ergebnis: weniger Wiederholungen, weniger Abstimmungsschleifen und mehr Zeit für die eigentliche Entwicklungsarbeit.

Schraubenerkennung und Muster.

In Baugruppen macht die vorausschauende Erkennung von Verbindungselementen das Zusammenfügen von Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben so einfach wie nie.

Schraubenerkennung und Muster.

In Baugruppen macht die vorausschauende Erkennung von Verbindungselementen das Zusammenfügen von Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben so einfach wie nie.

Virtuelle Assistenten im Einsatz: AURA, LEO und MARIE.

Ein besonders greifbares Beispiel für diesen Wandel sind die Virtual Companions, die Dassault Systèmes rund um die 3DEXPERIENCE Plattform einführt. Die Namen AURA, LEO und MARIE stehen dabei für eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Software. Diese virtuellen Begleiter verfolgen einen klaren Ansatz: Sie unterstützen direkt im Anwendungskontext, statt als separates Werkzeug genutzt zu werden. Für Konstruierende bedeutet das, dass Unterstützung genau dann verfügbar ist, wenn sie benötigt wird – nicht vorher und nicht danach.

Im Arbeitsalltag zeigt sich das vor allem in drei Bereichen.

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Zum einen verbessern virtuelle Companions den Zugang zu Informationen. Relevante Modelle, ähnliche Bauteile oder frühere Entscheidungen lassen sich schneller finden und einordnen. Das reduziert Suchzeiten und sorgt dafür, dass vorhandenes Wissen tatsächlich genutzt wird.

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Zum anderen verändert sich die Art der Interaktion. Statt sich ausschließlich durch Menüs zu bewegen, können Anwenderinnen und Anwender Aufgaben stärker dialogbasiert angehen. Die Software reagiert auf den Kontext und unterstützt bei der nächsten sinnvollen Aktion.

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Schließlich wird Wissen systematischer nutzbar. In vielen Unternehmen liegt wertvolle Erfahrung in bestehenden Daten verborgen. Virtuelle Companions helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und Entscheidungen besser abzusichern.

Wichtig bleibt dabei: Die Verantwortung liegt weiterhin bei den Konstruierenden. KI liefert Vorschläge und Hinweise, trifft aber keine eigenständigen Entscheidungen. Genau diese Balance macht den Einsatz im Engineering sinnvoll und praxistauglich.

Bessere Entscheidungen von Anfang an.

Ein großer Teil des Entwicklungserfolgs wird früh festgelegt. Entscheidungen in der Konzeptphase wirken sich direkt auf Kosten, Qualität und Umsetzbarkeit aus. Gleichzeitig stehen zu diesem Zeitpunkt oft nur begrenzte Informationen zur Verfügung. Hier spielt KI ihre Stärken aus. Sie analysiert vorhandene Daten, erkennt Muster und stellt diese Informationen kontextbezogen bereit. So entsteht eine fundiertere Entscheidungsbasis – ohne den kreativen Prozess einzuschränken. Für Unternehmen bedeutet das weniger Risiko und stabilere Entwicklungsprozesse.

Bild zu 2D Mechanismus.

Sekundenschnell von der Idee zur funktionalen Skizze: Generative KI übersetzt das Bild eines Mechanismus in brauchbare Konstruktionsdaten. Dabei werden Verbindungen, Verankerungen oder Rollen automatisch erkannt.

Bild zu 2D Mechanismus.

Sekundenschnell von der Idee zur funktionalen Skizze: Generative KI übersetzt das Bild eines Mechanismus in brauchbare Konstruktionsdaten. Dabei werden Verbindungen, Verankerungen oder Rollen automatisch erkannt.

Produktivität ohne Systembruch.

Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist die Integration. Neue Technologien entfalten nur dann Wirkung, wenn sie sich in bestehende Abläufe einfügen. Genau das ist bei moderner KI im Engineering der Fall. In SOLIDWORKS bleiben bekannte Oberflächen, Datenstrukturen und Prozesse erhalten. KI ergänzt diese Umgebung gezielt. Das erleichtert die Einführung und sorgt für eine hohe Akzeptanz im Team.

Gerade in mittelständischen Unternehmen ist das ein wichtiger Punkt. Veränderungen müssen nachvollziehbar sein und einen klaren Nutzen bringen. KI erfüllt diese Anforderungen, wenn sie als Erweiterung und nicht als Ersatz verstanden wird.

Was Unternehmen konkret gewinnen.

Aus unserer Erfahrung zeigt sich der Nutzen in drei Bereichen besonders deutlich. Der Zeitaufwand für Routineaufgaben sinkt, weil wiederkehrende Schritte automatisiert oder unterstützt werden. Gleichzeitig steigt die Qualität, da Standards konsequenter eingehalten werden.

Hinzu kommt ein dritter Effekt: Wissen bleibt verfügbar. Entscheidungen werden nachvollziehbarer, Erfahrungen gehen nicht verloren und neue Mitarbeitende finden sich schneller ein. Diese Kombination macht KI im Engineering zu einem echten Wettbewerbsfaktor – nicht durch einzelne Funktionen, sondern durch die Summe vieler kleiner Verbesserungen.

Zeichnungen automatisch generieren.

Die KI generiert und detailliert automatisch neue Zeichnungen in Stapeln – samt Abmessungen, Toleranzen und Beschriftungen für Merkmale. Zudem wählt sie die richtigen Blattformate und Maßstäbe aus.

Zeichnungen automatisch generieren.

Die KI generiert und detailliert automatisch neue Zeichnungen in Stapeln – samt Abmessungen, Toleranzen und Beschriftungen für Merkmale. Zudem wählt sie die richtigen Blattformate und Maßstäbe aus.

KI sinnvoll einsetzen.

Trotz aller Potenziale bleibt KI ein Werkzeug. Ihr Nutzen hängt davon ab, wie sinnvoll sie eingesetzt wird. Entscheidend sind saubere Daten, klare Prozesse und ein realistischer Blick auf die eigenen Anforderungen. Wir erleben in Projekten immer wieder: Der größte Effekt entsteht dort, wo KI gezielt an konkreten Engpässen ansetzt. Nicht überall gleichzeitig, sondern dort, wo sie den Alltag direkt verbessert.

Fazit: Leise Veränderung mit großer Wirkung.

Die Entwicklung von KI im Engineering ist weniger spektakulär, als oft erwartet wird – und gerade deshalb erfolgreich. Sie verändert den Arbeitsalltag nicht abrupt, sondern Schritt für Schritt. In SOLIDWORKS zeigt sich, wie diese Entwicklung konkret aussieht: durch intelligente Unterstützung, durch integrierte Assistenz und durch neue Formen der Interaktion, etwa über die virtuellen Companions AURA, LEO und MARIE. Am Ende zählt nicht die Technologie selbst, sondern ihr Nutzen. Und dieser zeigt sich immer dann, wenn Arbeit einfacher, schneller und sicherer wird.

Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie KI im Engineering konkret in Ihrem Unternehmen Mehrwert schafft. Wir beraten Sie gern persönlich und praxisnah.

Webinar. KI in SOLIDWORKS: Was User jetzt wissen sollten!

In unserem Webinar „KI in SOLIDWORKS“ erhalten Sie einen kompakten Überblick über den aktuellen und zukünftigen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in SOLIDWORKS. Erfahren Sie, welche Funktionen bereits verfügbar sind, welchen konkreten Mehrwert sie im Konstruktionsalltag bieten und wie die neuen KI‑Companions Sie unterstützen. Zudem beleuchten wir die KI‑Vision von Dassault Systèmes sowie die Besonderheiten von KI im Engineering‑Umfeld.

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Riccardo Terrasi
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