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18.02.2025
Glossar

On-Premise.

Was bedeutet On-Premise?

On-Premise bezeichnet eine lokale IT-Infrastruktur, bei der Unternehmen ihre Server, Software und Daten in eigenen Räumlichkeiten betreiben. Im Gegensatz zu Cloud-Lösungen, die über externe Rechenzentren bereitgestellt werden, befindet sich die gesamte IT-Umgebung bei Inhouse-Lösungen auf unternehmenseigenen Servern.

Die Unternehmen sind für Installation, Wartung, Sicherheit und Updates der Software und Hardware selbst verantwortlich. Diese Architektur bietet mehr Kontrolle, erfordert aber auch höhere Investitionen in Hard- und Software sowie IT-Personal.

Wie funktioniert es?

Bei einer unternehmenseigenen Installation der Technologie werden die benötigten Anwendungen direkt auf den internen Servern des Unternehmens installiert und betrieben. Das umfasst:

1
Hardware-Bereitstellung

Eigene Server, Netzwerke und Speichergeräte werden angeschafft und eingerichtet.

2
Software-Installation

Geschäftsanwendungen werden auf den internen Systemen installiert.

3
Betrieb und Verwaltung

Unternehmen übernehmen die Wartung, Updates und den Support.

4
Sicherheit und Datenschutz

IT-Abteilungen setzen Sicherheitsmassnahmen wie Firewalls und Zugriffskontrollen um.

5
Skalierung und Erweiterung

Zusätzliche Kapazitäten müssen durch neue Hardware ergänzt werden.

Vorteile

Trotz des Trends zur Cloud gibt es viele Gründe, warum Unternehmen weiterhin Inhouse-Lösungen bevorzugen.

Nachteile

Neben den Vorteilen gibt es einige Herausforderungen, die Unternehmen bei einer On-Premise-Architektur beachten müssen.

On-Premise vs. Cloud – Der Unterschied

Die Entscheidung zwischen On-Premise und Cloud hängt von verschiedenen Faktoren wie Kosten, Sicherheit und Flexibilität ab.

Anwendungsbereiche

Obwohl Cloud-Lösungen immer beliebter werden, gibt es viele Branchen, in denen On-Premise weiterhin bevorzugt wird.

Hybride Lösungen: Kombination aus On-Premise und Cloud

Viele Unternehmen setzen heute auf Hybrid-IT-Architekturen, die On-Premise und Cloud kombinieren. Dies ermöglicht eine flexible IT-Infrastruktur, bei der sensible Daten lokal gespeichert, während weniger kritische Anwendungen in der Cloud betrieben werden.

Vorteile eines hybriden Modells:

  • Beste Kombination aus Sicherheit und Skalierbarkeit
  • Datenkontrolle bleibt vorhanden 
  • Geringere Kosten durch Cloud-gestützte Erweiterungen
  • Flexibilität für zukünftige IT-Anforderungen

Fazit

On-Premise bleibt eine wichtige IT-Architektur für Unternehmen, die höchste Kontrolle, Sicherheit und Datenschutz benötigen. Trotz der zunehmenden Cloud-Nutzung setzen viele Unternehmen weiterhin auf eigene Rechenzentren, insbesondere in sicherheitskritischen Branchen.

Während Cloud-Lösungen flexibler und skalierbarer sind, bietet On-Premise Unabhängigkeit, Verlässlichkeit und massgeschneiderte Anpassungen. Zukünftig wird sich Hybrid-IT als Lösung für Unternehmen etablieren, die die Vorteile beider Systeme nutzen möchten.

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